Das Wanderlabor des Forschungsprojekts nice* macht Station im Frauen*service Graz und widmet sich dabei folgende Fragen:
- Was zeichnet eine geschlechtergerechte Stadt aus?
- Wie zeigt sich Geschlechtergerechtigkeit im digital vernetzten Stadtraum?
- Welche Interventionen können Städte geschlechtergerechter gestalten?
Nice* sammelt dazu aktiv mit dem Ansatz der Citizen Science Antworten
von Stadtbewohner*innen in verschiedenen Städten.
Ort: Frauen*service Graz, Infocafé palaver, Lendplatz 38, 8020 Graz
Zeit: 12.06.2026 09:00-11:00
Kostenlos, ohne Anmeldung
Über das Projekt
nice* steht als Kürzel für Network for gender equal micro Interventions in Cities and on Earth.
Zentrales Arbeitsziel des Projekts nice*[1] ist die Erforschung von Mikro-Interventionen für eine geschlechtergerechte #Stadt[2] mit Fokus auf geschlechterbezogene Street Art, Kunst im öffentlichen Raum, aktivistische und alltagsbezogene Handlungen. Geforscht wird mit dem multimodalen Equipment des nice*Labor, das in verschiedenen Städten qualitative Daten zu Geschlechtergerechtigkeit in städtischen Räumen weltweit erhebt. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der relationalen Erforschung von physisch-materiellen und digitalen Stadträumen zu, um den zunehmend hybriden Raumnutzungen und -produktionen im städtischen Alltag gerecht zu werden.
Die Forscher*innen machen dabei Station an öffentlichen Plätzen, in Parks, auf Spielplätzen und Straßen, in Wohnsiedlungen und Schulen, in Frauencafés, Bibliotheken, Jugend-, Senioren- und Stadtteilzentren, in öffentlichen Verkehrsmitteln – oder an anderen Orten, an denen Menschen im städtischen Raum zusammenkommen. Dabei sammeln sie Material darüber, wie #Stadt durch kleine, alltägliche, individuelle Eingriffe und Handlungen von Bewohner*innen oder Besucher*innen geschlechtergerechter gemacht wird.
Projektleitung: Assoz. Prof.in Dr.in Judith Laister, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie