Aufnahmeverfahren
Das Angebot des Doktoratsprogramms Interdisziplinäre Geschlechterstudien richtet sich an Studierende aller Fakultäten. Erfolgt eine Aufnahme in das Programm, so kann es während der gesamten Promotionsphase oder auch nur für ein Semester in Anspruch genommen werden.
Aufnahmevoraussetzung ist das Vorliegen einer Zulassung zum Doktoratsstudium an den jeweiligen Fakultäten oder im Rahmen der interdisziplinären Doktoratsschule „Antike und Moderne im Europäischen Kontext“ an der GEWI-Fakultät (damit werden v.a. auch Doktorand:innen adressiert, die ein interdisziplinäres Studium abgeschlossen haben, etwa den Master Interdisziplinäre Geschlechterstudien oder Global Studies).
Liegt eine Zulassung vor, kann ein Gesuch um Aufnahme in das Doktoratsprogramm „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ durch ein formloses Ansuchen an die Sprecherin bzw. an das Sprecher:innenteam des Doktoratsprogramms eingebracht werden (Mail an: dpgeschlechterstudien@uni-graz.at).
Teil der Einreichunterlagen sind ein Thesenpapier/Exposé zum laufenden Dissertationsvorhaben, ein Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben.
Nach Vorliegen eines Antrags beraten die Mitglieder des Doktoratsprogramms gemeinsam über das Aufnahmegesuch und entscheiden im Umlaufbeschluss mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme/Ablehnung. Beurteilt wird dabei die Qualität des Thesenpapiers, die theoretisch-methodische Fundierung des Dissertationsvorhabens im Bereich der Interdisziplinären Geschlechterstudien sowie die exzellente Positionierung im internationalen Forschungsdiskurs.
Checkliste für die Bewerbung
- Zulassung zu einem Doktoratsstudium an einer der Fakultäten der Universität Graz oder zu einem interdisziplinären Doktoratsstudium an der Universität Graz
- Thesenpapier zum laufenden Dissertationsvorhaben (ca. 5 Seiten)
- Formloses Ansuchen / Motivationsschreiben
- Lebenslauf
- Die Bewerbungsunterlagen per Mail senden an: dpgeschlechterstudien@uni-graz.at
- Rückmeldung abwarten
Bei positiver Rückmeldung: In UNIGRAZonline für das Doktoratskolloquium Interdisziplinäre Geschlechterstudien anmelden
Verpflichtendes Doktoratskolloquium
Da das Doktoratsprogramm Geschlechterstudien aufbauend ist und den Doktorierenden die Möglichkeit eröffnet, nicht nur ihr individuelles Dissertationsthema weiterzuentwickeln, sondern auch Erfahrungen in wissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern zu sammeln, wird von den Bewerber:innen erwartet, dass sie an der jedes Semester angebotenen Lehrveranstaltung des Doktoratskolloquiums (DQ) über idealiter 4 Semester hinweg teilnehmen. Wenn Geschlechterdimensionen lediglich einen spezifischen Teilaspekt des Dissertationsvorhabens betreffen, so ist auch eine Teilnahme über weniger/ ein Semester hinweg möglich.
Schwerpunktsetzungen im DQ sind:
- Die vertiefende Ausarbeitung von Fragestellungen und Ausgangshypothesen des individuellen Dissertationsvorhabens
- Theoretisch-methodische Ansätze der individuellen Dissertationsprojekte
- Erste vorliegende Resultate zu einzelnen Themenfeldern der individuellen Dissertationsprojekte
- Präsentation und Diskussion des Dissertationsvorhabens vor einem öffentlichen Publikum (fakultativ)
- Vorbereitung einer wissenschaftlichen Publikation